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Finanz ABC

Ablaufoptimierung

Je nach Lebenssituation des Anlegers ermöglicht dieser Prozess eine optimierte Zusammenstellung unterschiedlicher Anlageklassen.


Abgeltungssteuer

Kapitalerträge unterliegen in Deutschland seit dem 01. Januar 2009 der Abgeltungssteuer. Egal ob Fondsausschüttungen, Dividenden, Zinsen oder Kurs- und Währungsgewinne: Allesamt werden pauschal mit 25 % Plus Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer besteuert. Wenn diese den Sparerpauschbeitrag übersteigen. Kursgewinne, die aus Wertpapieren Anschaffung vor 2009 resultieren, bleiben nach einem Jahr Spekulationsfrist steuerfrei.


Aktie

Die Aktie stellt ein Wertpapier und somit Sachwert dar. Der Inhaber hält durch die Aktie ein Anteilsrecht an einer Aktiengesellschaft. Dadurch ist er am Gewinn des Unternehmens beteiligt und Miteigentümer an den unternehmerischen Vermögenswerten.


Aktienfonds

Im Kern der Anlagestrategie stehen Aktien. Es sind ausschließlich Aktienwerte oder zumindest primär Aktien in einem Aktienfonds enthalten. Dieser Art Investmentfonds kann in spezielle geografische Regionen oder global investieren. Zusätzlich fasst er unterschiedlichste Wirtschaftsbereiche zusammen.


Altersvorsorge

Zusätzlich zur gesetzlichen Rente gibt es je nach Anlagetyp und Voraussetzungen verschiedene Arten privater Altersvorsorge.


AVWL (Altersvorsorgewirksame Leistungen) 

Bisher eher bekannt ist die vorhergehende und noch bestehende Form der VWL (Vermögenswirksame Leistung). Bei der AVWL und der VWL handelt es sich beide Male um freiwillige Leistungen des Arbeitsgebers an den Arbeitnehmer. Wobei die AVWL gezielt die Möglichkeit zum Aufbau einer privaten oder betrieblichen Altersvorsorge dient. Freiwillige Zuzahlungen des Arbeitnehmers sind möglich.

Basisrente (Rüruprente)

Nach § 10 I Nr. 2 b EStG. staatlich geförderte Altersvorsorge. Das Ergebnis dieser Versicherungsverträge ist immer in Form einer Leibrente, keine Kapitalausschüttung. Die Ansprüche aus dem Vertrag sind weder beleihbar oder vererbbar. Die Beiträge können während der Ansparzeit steuerlich geltend gemacht werden. Im Gegensatz zu einer Riestervorsorge besteht keine Einschränkung der Förderberechtigten.


bAV (Kurzform für die betriebliche Altersvorsorge.)

Diese kann seitens des Arbeitnehmers zum zusätzlichen Aufbau der Altersvorsorge genutzt werden und es können unterschiedlichste Produktvarianten in den Fokus rücken. Neben Rahmenverträgen des Arbeitgebers existiert oft die Chance ein Produkt frei nach Wahl des Arbeitnehmers zu installieren.


Beitragsbemessungsgrenze

Sie beschreibt die Höhe des Einkommens, bis zu der Sozialversicherungsbeiträge entrichtet werden müssen. Überschreitende Verdienstbestandteile sind beitragsfrei.


Berufsständiges Versorgungswerk

Berufsständige Versorgungswerke bilden den Grundstein für die Altersvorsorge von kammerfähigen freien Berufen (bspw. Architekten, Apotheker, Ärzte, Zahnärzte, Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer, Ingenieure oder Psychologen). Diese Vorsorgeform unterliegt der gesetzlichen Pflichtmitgliedschaft.


Berufsunfähigkeitsversicherung (BU)

Sie deckt das Risiko des Arbeitskraftverlustes. Die versicherte Person muss für mindestens 6 Monate vorrausschauend außerstande sein, den ausgeübten, Beruf nachzugehen. Bei Eintriit der Berufsunfähigkeit erfolgt, durch die Versicherungsgesellschaft, die Zahlung einer Monatsrente. Diese erfolgt bis zur Ausheilung, Vertragsablauf oder beginnender Altersrente.

Neben der „Selbstständigen Berufsunfähigkeitsversicherung“ kann diese Absicherung auch als Zusatzversicherung abgeschlossen werden.


Betriebliche Altersvorsorge

Mögliche unterschiedliche Durchführungswege der betrieblichen Altersvorsorge sind die Pensionskassen, Pensionsfonds, Unterstützungskassen, Pensionszusagen oder die Direktversicherung. Es handelt sich um freiwillige Leistungen des Arbeitgebers gegenüber dem Arbeitnehmer. Die bAV kann Bereiche der Alters-, Hinterbliebenen- und Invaliditätsversorgung umfassen.


Bonusprogramme der gesetzlichen Krankenversicherer

Durch Bonusprogramme ermöglichen die gesetzlichen Krankenversicherer den Versicherungsnehmern Erstattungen für beispielsweise Zusatzversicherungen / Versicherungen für das biometrische Risiko, Sehhilfen, Zuschüsse für Fitnessstudios oder Barauszahlungen. Als Gegenleistung werden Sport oder aktive Heilvorsorge (bspw. Routineuntersuchung beim Zahnarzt) vorausgesetzt.


Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)

Diese Institution überwacht die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften für Versicherungen, Bausparkassen und Investmentgesellschaften.

CPPI-bedingtes Monetarisierungsrisiko

Constant Proportional Portfolio Insurance

Intelligenter Sicherheitsmechanismus für Geldanlagen und Altersvorsorge mit Investmentsparkernen. Um Verluste methodisch zu vermeiden. Durch das Zusammenwirken unterschiedlicher Anlageklassen.

I. d. R. durch Zusammenwirken von Aktien und Rentenpapieren. Die Rentenpapiere werden bei fallenden Aktienkursen aufgebaut. Bei Steigenden abgebaut.

Dienstunfähigkeitsversicherung

Ist das Gegenstück zur Berufsunfähigkeitsversicherung für Beamte.Sie wird allerdings nur von einer Handvoll Versicherern angeboten. Für uniformierte Beamte muss eine spezielle Dienstunfähigkeitsversicherung gewählt werden.


Direktversicherung

Sie bezeichnet einen der möglichen Durchführungswege der betrieblichen Altersvorsorge. Der Arbeitgeber schließt mit der Versicherungsgesellschaft einen raditionellen oder fondsgebundenen Vorsorgevertrag, für den Arbeitnehmer, ab.


Dispositionskredit

Abgekürzt „Dispo“ oder Überziehungskredit genannt. Er bietet Privatpersonen die Möglichkeit ihr Girokonto, bis zu einen vereinbarten Limit, zu überziehen. Durch seinen Zweck ähnelt er dem Kontokorrentkredit für Unternehmen.


Dread Disease (Versicherung gegen schwere Krankheiten)

Schwer erkrankt – Was kostet die Auszeit und die Genesung?Diese Versicherung zählt zu der Kategorie der Einkommensabsicherungen. Neben einer Grundfähigkeits- und der Berufsunfähigkeitsversicherung bietet die Dread Disease eine weitere Möglichkeit das eigene oder familiäre Einkommen, gegenüber Verlust der Arbeitskraft durch schwere Krankheiten (bspw. Krebs oder auch Schlaganfall), abzusichern. Sie stellt eine interessante Alternative für alle, die keine Berufsunfähigkeitsversicherung bekommen. Die Anzahl der abgedeckten Krankheiten kann, je nach Versicherungsgesellschaft, variieren und es existieren keine Mindestdauern der Gesundheitsbeschwerden. I. d. R. erfolgt eine einmalige Zahlung bei Eintritt der abgesicherten Krankheiten. Somit kann die Police meistens auch eine Absicherung für die eigene Hypothekenzahlung oder für andere Verbindlichkeiten sein. Diese können somit zeitweise weiter gezahlt werden.

Entgeltpunkte

Einen wichtigen Bestandteil zur Errechnung der gesetzlichen Altersrente bilden die über Jahre, im Angestelltenverhältnis, erreichten Entgeltpunkte. Für die addierten Entgeltpunkte erhält der Rentenempfänger ab Rentenbeginn eine feste Summe in Euro. Der genaue Wert jedes Entgeltpunktes wird vom Gesetzgeber jedes Jahr neu festgelegt.


Ertragsanteil

Hierbei handelt es sich um den steuerpflichtigen Anteil von Leibrenten. Zwei maßgebende Faktoren sind zunächst Ausschlag gebend, die Art der Leibrente und das Alter des Empfängers bei Renteneintritt. Dies ist in § 22 EStG geregelt. Der Ertragsanteil ist der pauschale Zinsertrag der Anlage.

Fondsgebundene Rentenversicherung

Die Grundlage dieser Rentenversicherung bilden Investmentfonds. Durch diesen Sparkern wird der Policeninhaber an unterschiedlichsten Unternehmenssachwerten beteiligt, somit ist der Versicherte nicht ausschließlich von der Zinsentwicklung abhängig und erreicht im Allgemeinen eine höhere Rendite als bei einer klassischen Rentenversicherung.


Freie Heilfürsorge

Berufssoldaten, Soldaten auf Zeit, Vollzugsbeamten der Polizei und der Bundespolizei steht die Freie Heilfürsorge zur Verfügung. Ihren Angehörigen steht die Möglichkeit offen, sich über die gesetzlichen Krankenkassen zu versichern oder privat unter in Anspruchsname der Beihilfen. Ein alternative Bezeichnung ist die unentgeltliche truppenärztliche Versorgung.

Geldmarktfonds und geldmarktnahe Fonds

Diese Art von Investmentfonds stellen eine konservative Form der Anlagemöglichkeit dar. Investitionen erfolgen maßgeblich in festverzinsliche Wertpapiere mit kurzen Restlaufzeiten sowie Termingeldern. Der Anlagehorizont des Sparers ist überschaubar, oft allerdings auch die Wertentwicklung. Eine nach Möglichkeit stetige Wertentwicklung, unabhängig von Zinsschwankungen der jeweiligen Fondswährungen, symbolisiert das Ziel. Geldmarktfonds eignen sich aufgrund ihrer Investitionswerte und Rentabilität innerhalb kurzer Laufzeit besonders für vorsichtige Anleger.


Gemischte Fonds

Gemischte Fonds sind Investmentfonds, die eine Möglichkeit zur höchstmöglichen Streuung der Anlageklassen bilden. Es können in Aktien, Anleihen, Geldmarkttitel sowie auch in Immobiliensondervermögen investiert werden. Durch diese Streuung wird bereits innerhalb eines Fonds ein erster großer Sicherheitsmechanismus integriert. Ein kompletter Ersatz für ein ausgewogenes Fondsdepot kann dadurch allerdings nur sehr schwer abgebildet werden. Die Aufteilungen der Anlageklassen und deren Schwerpunkte differenzieren je nach Anbieter.


Gliedertaxe

Bei der Gliedertaxe handelt es sich um eine Tabelle zur Einstufung des Invadilitätsgrades, nach vollständiger Gebrauchsunfähigkeit oder Verlust bestimmter Gliedmaßen und Sinnesorgane. Innerhalb der privaten Unfallversicherung. Sollte nur ein teilweiser Verlust oder teilweise Gebrauchsunfähigkeit aufgrund eines Unfalls eintreten, werden entsprechende Teilsätze anhand der Gliedertaxe errechnet.


Grundfähigkeitsversicherung

Die Absicherung des Einkommens ist bei Verlust bestimmter Fähigkeiten die erste Aufgabe der Grundfähigkeitsversicherungen. Somit ist das mittelfristige Ergebnis einer Krankheit oder eines Unfalles ausschlag gebend für die Zahlung einer monatlichen Rentenleistung. Klassische Beispiele für verlorene Fähigkeiten im Alltag sind Sehen, hören, sitzen, stehen, psychische Überlastungen oder auch auf dritte Personen angewiesen zu sein. Die Grundfähigkeitsversicherung kann als Alternative und auch als Ergänzung zu einer Berufsunfähigkeitsversicherung gewählt werden.

Hausratversicherung

Die Folgen aus Feuer, Wasser, Einbruch und Vandalismus können das kostbare und an das Herz gewachsene Eigentum beschädigen oder zerstören. Die Neuanschaffungen ihres beweglichen Besitzes kosten meistens neben viel Zeit und Nerven auch sehr viel Geld. In Wohngegenden mit der Gefahr von Naturkatastrophen sollten Sie darauf achten Elementarschäden in der Police mit abgesichert zu haben. Meistens ist auch die Mitversicherung von Fahrrädern sinnvoll. Die Meldung von Gefahrenerhöhungen (bspw. Baugerüst vor dem Fenster erhöht die Einbruchgefahr) sind dem Versicherer mitzuteilen. Aus Kundensicht ist ebenfalls eine Unterversicherung des Hausrates zu vermeiden.


Haftpflichtversicherung

Eine der wichtigsten Absicherungen im privaten wie im geschäftlichen Leben. Sie muss klug und mit den richtigen Absicherungssummen gewählt werden. Der Name Haftpflichtversicherung bedeutet nicht, das es eine gesetzliche Pflicht gibt diese Police abzuschließen. Es bedeutet eher, dass man als Schadenverursacher in der Pflicht steht für den Schaden und dessen Folgen ohne Limit zu haften – finanziell Schadenersatz zu leisten.

Mehr Informationen finden Sie unter „P: Privat Haftpflichtversicherung und B: Betriebshaftpflichtversicherung“.

Immobilienfonds

Der Investitionsschwerpunkt liegt überwiegend bei Gewerbeimmobilien. Es handelt sich um die Vermögensanlage in Grundstücke, die bereits bebaut sind oder noch bebaut werden. Im Gegensatz zu anderen Fonds mit Unternehmenswerten, Aktienfonds, Mischfonds oder bspw. Rentenfonds, sind bei Immobilenfonds größere Fristen bei dem Wiederverkauf zu beachten.


Investmentfonds

Investmentfonds sind Sondervermögen, die von einer Kapitalgesellschaften  verwaltet und einer Depotbank verwahrt werden. Mit ihnen können Kapitaleinmalanlagen und Sparpläne genauso realisiert werden, wie der „Motor“ für die Altersvorsorge. Innerhalb des Anlagekerns gilt das Prinzip der Risikostreuung. Fonds können nach Ihren Kategorien unterschieden werden (z. B. Aktienfonds, Mischfonds, Rentenfonds und Immobilienfonds). Ebenfalls wird zwischen thesaurierenden (wieder anlegenden) und  ausschüttenden Fonds differenziert.

Juristische Personen

Juristische Personen sind Rechtssubjekte hierunter fallen u. a. Vermögensmassen, im täglichen Leben treffen oft auf juristische Personen. Es wird zwischen zwei Arten unterschieden. Juristische Personen des öffentlichen Rechts (z. B. Personenkörperschaften: Ortskrankenkassen, Hochschulen).Juristische Personen des privaten Rechts (GmbH, AG, eingetragene Vereine).

Karenzzeit

Der bekanntere Begriff „Wartezeit“ beschreibt denselben Vorgang. Karenzzeit / Wartezeit ist ein Zeitraum, in dem eine neue Versicherung besteht, aber noch keine Leistungen gewährt werden. Die Rechtsschutz- und Krankenzusatzversicherungen (z. B. Zahnzusatz) sind je nach Anbieter oft Beispiele hierfür.


Kfz-Versicherung

Um als Verkehrsteilnehmer mit einem Kraftfahrzeug – finanzielle Folgen durch eigenverschuldete Unfälle- gegenüber Dritten zu vermeiden, ist die KfZ-Haftpflichversicherung bereits bei der Zulassung ein Pflichtbestandteil. Zusätzlich sind unterschiedliche Erweiterungen zur Ausstattung der Police möglich. Dies kann eine Teilkasko, Vollkasko oder ein Schutzbrief sein.

Die Praxiserfahrung zeigt, dass die Prüfung auf Einschluss eines Rabattretters meistens sinnvoll ist.


Krankenhaustagegeld

Für die Dauer von maximal zwei Jahren wird dem Versicherten ein fester Eurobetrag, pro Tag des Krankenhausaufenthalt, zugesprochen. Die jeweiligen Höhen können individuell bei Vertragsabschluss vereinbart werden. Die Dauer beginnt mit dem ersten Tag des Krankenhausaufenthaltes.


Krankentagegeld

Die Zahlung des Krankentagegeldes wird bei Selbstständigen nach einer vereinbarten Karenzzeit und bei Angestellten ab der 7. Woche im Krankheitsfall gezahlt. Sie füllt somit die entstandene Einkommenslücke bei Übernahme der Zahlung durch die gesetzlichen Krankenkassen.

Leitzins

Bei dem Leitzins handelt es sich um den Zinssatz, zu dem sich Geschäftsbanken bei den Zentralbanken refinanzieren können. Der Zinssatz wird von den Zentralbanken festgelegt und stellt ein Instrument der Geldpolitik dar. Aus Voraussetzung müssen die Geschäftsbanken Sicherheiten gegenüber den Zentralbanken hinterlegen. Dies erfolgt oft im Rahmen von Wertpapieren.


Liquidität

Der Begriff Liquidität stammt aus der Wortfamilie Liquide. Wörtlich übersetzt bedeutet es flüssig und die Flüssigkeit der Mittel. Es beschreibt die Fähigkeit, seine Verbindlichkeiten fristgerecht zu begleichen.


Lohnsteuer

Die Lohnsteuer ist eine Erhebungsform der Einkommenssteuer. Sie wird direkt monatlich, vom Bruttolohn, aus Einkünften der nicht selbstständigen Arbeit (Gehalt / Arbeitslohn), abgezogen. Je nach Lebenssituation oder Familienstand wird der Steuerzahler in unterschiedliche Steuerklasse eingeteilt. Auf Basis der Lohnsteuer wird prozentual der Solidaritätszuschlag und die Kirchensteuer (nur bei Kirchenmitgliedern) errechnet und ebenfalls automatisch abgezogen.
Weitere Informationen erhalten Sie durch jeweilige Fachliteratur oder Ihrem Steuerberater.

MiFID

Diese Abkürzung beinhaltet eine EU-Richtlinie und steht für Market in Financial Instruments Directive. Sie regelt die Vermittlung von Finanzinstrumenten (Investmentfonds, Aktien, Anleihen, Schuldverschreibungen etc.). Die Zielsetzung ist der Anlegeschutz und die Verbesserung der kundengerechten Beratung. Festgehalten ist diese Regelung, seit dem 01. November 2008, im Kreditwesengesetz und im Wertpapierhandelsgesetz.


Mischfonds

Diese Art der Investmentfonds bieten den Vorteil, dass sie Titel unterschiedlichster Anlageklasse und Chancenorientierung beinhalten können. Durch eine meistens sehr breite Streuung (Diversifikation) mindern sie das Risiko bei bspw. Kursschwankungen. Die Investition des Fonds kann in Aktien, Immobiliensondervermögen, Geldmarkttitel oder Anleihen erfolgen. Die Ausrichtung und Aufteilung der Titel kann je nach Ziel und Fondsgesellschaft unterschiedlich sein. Ein gesunder globaler Mix, auf den jeweiligen Anleger passend, bietet oft die besten Chancen in diesem Segment.

Neuwert/ Bauwert

Neuwert bedeutet Wiederbeschaffungswert von Gütern oder Dingen gleicher Art und Güte im neuwertigen Zustand. Auch Zusatzkosten, um diese Güter wieder zubeschaffen zählen unter diesen Begriff. Oft wird diese Definition im Bereich der Sachversicherungen verwendet. In der Wohngebäudeversicherung spricht man von einem sogenannten „Gleitenden Neuwert“.

Beispiel: Eine hochwertige TV-Anlage wurde in der Hausratversicherung mit versichert. Preis bei Kauf 1000 Euro. Fünf Jahre später kommt es zu einem Schadensfall und die Versicherung leistet. Die Neuanschaffung soll mindestens den damaligen Voraussetzungen entsprechen. Der Preis hat sich durch mittlerweile auf 1200 Euro. entwickelt.

Offene Immobilienfonds

Die Investition der Fonds erfolgt zum Großteil in Gewerbeimmobilien.

Das Augenmerk der Investoren kann auf Grundstücken, die mit Immobilen bereits bebaut sind oder erst bebaut werden, liegen. Es handelt sich hierbei meistens um ein stetigen Wachstum des Vermögens. Ein schneller Versatz ist allerdings nicht möglich (im Gegensatz zu den meisten anderen Investmentfonds), da Mindestfristen für das Halten und den Verkauf der Anteile meistens vorgeschrieben werden.

Pensionsfonds

Der Pensionsfonds ist ein möglicher Durchführungsweg im Bereich der betrieblichen Altersvorsorge. Die Beiträge werden durch den Arbeitgeber geleistet. Der Arbeitnehmer erhält einen unmittelbaren Anspruch gegenüber dem Pensionsfonds. Sein Mindestanspruch erhält er auf die eingezahlten Beiträge.


Pensionszusage

Oft wird dieser Weg der betrieblichen Altersvorsorge auch als Versorgungszusage oder Direktzusage bezeichnet. Der Arbeitgeber richtet für den Versorgungsfall der versicherten Person eine Vorsorge ein. Die Leistungen werden unmittelbar an den Arbeitnehmer gezahlt. Mögliche Formen können Pensionsverordnungen, Betriebsvereinbarungen oder frei gewählte Einzelverträge sein.


Private Haftpflichtversicherung

Eine der wichtigsten und oft unterschätzten Absicherung. Sie deckt Schäden gegenüber Dritten ab, wenn sie durch die versicherte Person entstanden sind. Neben sogenannten Singletarifen gibt es Familientarife oder kostengünstige Möglichkeiten bei einer eheähnlichen Gemeinschaften.

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Re-Balancing

Diese Methode stellt die Ursprungsallokation in einer Vermögensanlage her. Um so die Strategie und die Zielrichtung beizubehalten.


Rechtsschutzversicherung

Jede Rechtsschutzversicherung bietet unterschiedliche Möglichkeiten der Zusammenstelllungen. Diese Versicherung bietet dem Versicherungsnehmer seine Interessen, meistens vor Gericht, zu wahren. Für unterschiedlichste Verfahren gelten oft unterschiedliche Karrenz- / Wartezeiten. Bekannt ist die Form dieser Versicherung besonders im Privatrecht-, Straßen- und Verkehrsrecht- und Arbeitsrecht.


Rendite

Bei der Rendite handelt es sich im Allgemeinen um eine errechneten Prozentwert. Dieser weist den Erfolg einer Anlage aus. Es wird der eingezahlte Betrag in Relation zum Endergebnis gesetzt.


Rentenhöhe

Die Rentenhöhe ist das Ergebnis der Rentenformel. Sie weist die Höhe der gesetzlichen Rente aus. Errechnet wird sie durch die persönlichen Entgeltpunkte x Rentenartfaktor x aktueller Rentenwert. In der privaten Rentenversicherung wird die Höhe der Rentenzahlung bereits vereinbart.


Riester

Rente oder schneller in die eignen vier Wände + Kapitalbildung. Vorteile durch staatliche finanzielle Förderungen, Steuerabsetzbarkeit, Pfändungsschutz, neben der Rentenleistung auch Finanzierung des Eigenheimes möglich. Die im Volksmund bezeichnete Riester-Rente ist eine staatlich geförderte Form der zusätzlichen Privatrente. Sie wurde unter dem damaligen Arbeits- und Sozialminister Walter Riester eingeführt. Amtlich korrekt handelt es sich im ersten Schritt um kein Rentenprodukt, sondern um einen Steuertarif im AvmG (Altersvermögensgesetz). Eine Riester-Rente soll den Menschen die Möglichkeit geben Ihre Lücke in der gesetzlichen Rentenversicherung zu schließen. Aufgrund der Absetzbarkeit innerhalb der Steuerklärung ist diese Vorsorgeform nie pauschal nur für Großfamilien geeignet. Sie bietet auch dem gutverdienenden Single eine effektive Vorsorgeform.

Es existieren unterschiedliche Sparkerne für Riester-Renten. Die Praxis zeigt uns oft, dass nachhaltig mit bspw. Investmentfonds die besten Chancen für Sparer und Versicherungsnehmer bestehen.

Shiften

Shiften bezeichnet das Wechseln eines Fonds.

Es wird das gesamt bisher angesammelte Fondsvermögen umgeschichtet. Hier zeigt sich bereits der größte Unterschied zum Switchen, bei dem nur zukünftige Beiträge in neue Investmentfonds fließen.


Staffelzins

Der Staffelzins ist eine Zinszahlung, die sich zu festen Zeitpunkten verändern. Mit dem Zeitablauf steigt und fällt der Zins.


Switchen

Neben dem Shiften bietet auch das Switchen die Möglichkeit Investmentfonds in einem Portfolio / in einer Anlageform zu wechseln. Im Gegensatz zum Shiften fließen bei dem Shiften ausschließlich die zukünftigen Beiträge / Zahlungen in die neuen Fonds.

Typ-Schlüssel

Beschreibt die genaue Art eines Fahrezeugs. Weiterhin dient der Typschlüssel zur Berechnung der Kfz-Versicherung. Bspw. Finden Sie die Typschlüssel für Ihr eigenes Auto in Ihrer Zulassungsbescheinigung.

Überspannungsschaden

Überspannungsschäden können über die Wohngebäude- und die Hausratversicherung abgesichert werden. Sie treten meistens durch Blitzschlag auf.


Unfall (einfach Definition)

Die versicherungstechnische Begrifflichkeit des Wortes Unfall unterscheidet sich zunächst von der allgemeinen im Volksmund gedachten Definition. Mit der Abkürzung „PAUKE“ greifen wir den Jargon der Versicherungswirtschaft kurz auf. PAUKE bedeutet: Plötzlich von außen unerwartet auf den Körper einwirkendes Ereignis.


Unfallrente

Bei der Unfallrente handelt es sich um die erbrachte monatliche Leistung der privaten Unfallversicherung.


Unfalltod

Verstirbt eine versicherte Person aufgrund eines Unfalls, wird die im Versicherungsvertrag vereinbarte Summe an eine in der Police hinterlegte Person ausgezahlt. Oft wird diese Alternative in Erwägung gezogen, wenn Familien oder Hypotheken abgesichert werden sollen.

Im Todesfall muss die Definition eines Unfalles unbedingt erfüllt sein. Um eine größere Absicherung für die Familie zu bieten, empfiehlt sich bspw. die Alternative einer reinen Risiko-Lebensversicherung individuell und gesellschaftsungebunden prüfen zu lassen.


Unterstützungskasse

Die Unterstützungskasse ist ein Durchführungsweg der betrieblichen Altersvorsorge.

Bei der Unterstützungskasse handelt es sich um ein rechtlich selbstständiges Versorgungswerk. Die Rechtsform stellt sich oft in einer GmbH, einer Stiftung oder eines Vereins dar. Die Unterstützungskasse kann auch von mehreren Arbeitgebern getragen werden. Wichtig aus Sicht des Arbeitgebers: Der Arbeitgeber haftet bei Ausfällen der Unterstützungskasse für die zugesagten Beiträge.

Value-at-Risk-Ansatz

Diese Methode misst und errechnet das Risiko, welchen Verlust eine Position (Aktie oder Investmentfonds) innerhalb eines bestimmten Zeitraumes nicht überschreitet.


Vermögensabsicherung

Unterschiedliche Absicherungsmöglichkeiten schützen Ihr aktuelles und zukünftiges Vermögen, sowie dessen Aufbau und Altersvorsorge, gegenüber unerwarteten Ereignissen von außen. Besonders bekannt sind hierbei die Sparten der privaten Haftpflich- (Schäden gegenüber Dritten), der Rechtsschutz- (bspw. Streit mit dem Arbeitgeber) oder Hausratsversicherung (Brand oder Überschwemmung in den eigenen vier Wänden).


Vermögenswirksame Leistungen (VwL)

Die vermögenswirksamen Leistungen können durch den Arbeitgeber zusätzlich zum Bruttoarbeitslohn- / Gehalt gezahlt werden. Es handelt sich um eine freiwillige Leistung. des Arbeitgebers. Die Höhen bemessen sich je nach Tarifvertrag. Manche vermögenswirksame Leistungen können, mit Einverständnis des Arbeitgebers, für die Altersvorsorge genutzt werden.


Volatilität

Bei der Volatilität handelt es sich um die Abweichungen der Rendite von einem Mittelwert, innerhalb des Zeitraums eines Jahres. Je größer die Kursschwankungen, desto größer auch die Volatilität und das Risiko. Allerdings. Allerdings auch die bessere Chance auf höheren Ertrag / Rendite.

Wartezeit

Wartezeit definiert die Mindestzeitdauer, in welcher in die Gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt werden muss, um Anspruch einer Rentenzahlungen zu erlangen. In Deutschland handelt es sich aktuell um fünf Jahre. Sollte die Berufsunfähigkeit -außerhalb eines Unfalls- eintreten, sind die Wartezeiten für eine kleine BU-Rentenzahlung von Staatsseite ebenfalls relevant. Deshalb ist auch gerade für junge Menschen die Absicherung Ihrer Arbeitskraft und damit Zukunft von sehr hoher Wichtigkeit.


Wertpapier

Bei Wertpapieren sprechen wir von Aktien, Anleihen oder Pfandbriefen. Der Handelsplatz für Wertpapiere ist die Börse. Alle Arten von Wertpapieren sind verbriefte Vermögensrechte und weisen unterschiedliche Werte aus.


Wohneinheit

Eine Wohneinheit ist ein Einfamilienhaus oder eine abgeschlossene Wohnung. Diese kann bewohnt oder vermietet werden.


Wohngebäudeversicherung

Die Wohngebäudeversicherung schützt Immobilien und Garagen (wenn extra in den Versicherungsschein eingetragen) vor den Risiken Sturm, Leitungswasser oder Feuer. Teilweise auch Einbrüche / Vandalismus.

Xetra
Die Abkürzung Xetra steht für „Exchange Electronic Trading“ es ist der Name des vollelektronischen Handelssystems der Börse Frankfurt. Die Frankfurter Wertpapierbörse ist mit den unterteilten Handelsplätzen Xetra und Börse Frankfurt einer der größten Börsen für Wertpapiere weltweit. Unter den sieben regionalen Börsenplätzen, in Deutschland, stellt Frankfurt mit aktuell rund 90 Prozent Marktanteil den bekanntesten Börsenplatz. Im Jahr 1997 wurde Xetra an der Frankfurter Wertpapierbörse eingeführt. Es löste den bis dahin bestehenden „Ibis-Handel“ (Computerbörse) ab und entlastete den traditionellen Parketthandel. Es bietet, in der Handelspraxis, die Vorteile der Kosteneffizienz, Schnelligkeit und Transparenz der täglichen Prozessabwicklungen. Das System sammelt sämtliche Kauf- und Verkaufsaufträge von Wertpapieren innerhalb des Börsenstandortes und stellt diese einander gegenüber.
Voraussetzung für dieses erfolgreiche Matching sind übereinstimmende Preise und Stückzahlen zwischen dem Verkauf und Kauf. Für die Beteiligten des Börsenhandels besteht die Möglichkeit der zeitgleichen Einsicht dieser Daten. Dadurch wird ein hohes Maß an Transparenz geschaffen und Manipulationen bei Kursfeststellungen erheblich reduziert.
Aufgrund der vollelektronischen Abwicklung ist das klasische Orderbuch nicht mehr nötig.

Die Xetra-Kurse bilden die Basis für unterschiedliche DAX-Indizes.
Exemplarisch: DAX, M-DAX, S-DAX und DAX-100.
Im traditionellen Börenhandel mussten alle Handelsausführungen bis zur Mittagszeit getätigt werden. Durch Xetra wurde ein spürbar längerer Zeitraum realisiert, aktuell sind Transaktionen an Handelstagen von 9:00 – 17:30 Uhr möglich.
Über eine eigene Handelsüberwachungsstelle kontrolliert die Frankfurter Börse den ordnungsgemäßen Ablauf des mit Xetra durchgeführten Handels.

Yen
Yen bezeichnet seit 1870 die japanische Währung. Sie wird auch für die internationalen Währungsreserven verwendet. Folgende Banknote existieren in den Werten eintausend, zweitausend, fünftausend und zehntausend Yen. Die Münzen tragen folgende Wertausstellungen: ein, fünf, zehn, fünfzig und einhundert Yen. Es ist allerdings bereits vorgekommen, dass aufgrund der Würdigung besonderer Ereignisse die japanische Notenbank Sondermünzen prägt und ausgibt.

Bekannt sind die Verhältnisse zwischen Euro und Cent oder US-Dollar und Cent.
In Japan basiert ein Yen auf einhundert Sen. Dieser unterteilt sich wiederum in zehn Rin. Seit dem Jahr 1954 werden beide Unterteilungen nur noch rechnerisch verwendet.
Das Symbol des Yen ist international bekannt. Es zeigt ein „Y“, dass in der unteren Hälfte waagerecht mit zwei Strichen durchzogen ist.


Yield

Yield ist ein englisch sprachiger Begriff, der in den Bereichen der Wirtschaft und des Investments unterschiedliche positive Ergebnisse ausdrückt. Eine Möglichkeit der Übersetzung in den deutschen Sprachgebrauch sind Begriffe, wie Rendite, Gewinn oder Ertrag. In der Praxis könnte der Yield die jährliche Rendite einer Aktie oder eines Fonds ausweisen.

Zertifikate

Zertifikate sind eine Art von Schuldverschreibungen. Sie differenziert sich von klassischen Schuldverschreibungen da sie keine feste Verzinsung bieten. Sie bieten dem Inhaber der Zertifikate die Möglichkeit an den Ertragschancen und Verlustrisiken teilzuhaben. Ein Totalverlust des Kapitals droht bei Zahlungsunfähigkeit des Emittenten (Herausgeber des Zertifikates). Im Gegenzug sind höhere Ertragschancen ebenfalls möglich.


Zulagen Riester

Die Zulagen stellen die direkte Förderung dieser Altersvorsorgeverträge dar. Sie erfolgen jährlich für jeden Erwachsenen i. H. v. Maximal 154 Euro und für jedes Kind, solange Kindergeld fliest, bis zu 300 Euro. Als Gegenleistung zahlt der Sparer mindestens 4 Prozent von seinem Jahreseinkommen in die Police ein.